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Die „Bekanntheitsfalle“ oder der schnellste Weg in die Bedeutungslosigkeit

Nie war es leichter bekannt zu werden.  Egal ob Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, Flickr, Snapchat, YouTube und unzählige Web-Portale bieten jedermann Zugang zu weltweiten Märkten und Zielgruppen. 

Tausende Angebote prasseln täglich auf uns ein, aber im allgegenwärtigen Informations-Tsunami verlieren sich die Botschaften wie Sandkörner in der Sahara.  

Im Kampf um Aufmerksamkeit werden keine Geschichten erzählt, keine Werte transportiert, keine Begründungen gegeben. Das Credo: kürzer, knapper, prägnanter – dafür in möglichst vielen Kommunikationskanälen.   

Wir gieren nach Bekanntheit!

Oft sind die Verkäufe aber nicht parallel zur gestiegene Markenbekanntheit gewachsen.

Bekanntheit allein recht offensichtlich nicht aus um erfolgreich zu sein.  

Die Kommunikationsmöglichkeiten haben sich drastisch verändert – der Kaufentscheidungsprozess aber nicht.  Es geht nach wie vor darum, warum wir etwas kaufen, welche Motive befriedigt werden, welches Problem damit gelöst wird und ob eine Marke relevant ist. Nur wenn es gelingt ein relevantes Werte-Set mit Marken zu verbinden wird Begehrlichkeit geweckt.  

Was ist nun aber relevant für meine Zielgruppe?  

Kaufentscheidungen werden nicht nur aufgrund von Produkteigenschaften getroffen,  sondern zunehmend auch auf Basis von gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen, geopolitischen oder klimatischen Faktoren.

Durch diese Entwicklung stieg die Bedeutung von „empathischer“ Markenführung.

Konsumenten wollen sich verstanden fühlen,  sie wollen mehr wissen über Motive, Einstellungen und Aktivitäten eines Unternehmens. Da werden Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur, Servicebereitschaft, soziales Engagement, Ressourcenschonung etc., genauso beurteilt wie der Preis oder der Nutzen eines Produktes.

Erst wenn das Wertegefüge einer Marke mit den Einstellungen der Käufer in Einklang steht, entsteht Loyalität.   

Marken gewinnen an „Nähe“.

 Ziel muss es sein die Positionierung einer Marke mit den Ansprüchen und Einstellungen der Konsumenten in Einklang zu bringen.  Geben wir unseren Kunden Einblick, betrachten wir sie als Freunde, erklären wir das „Warum“ und gewinnen dadurch Respekt, Verständnis und Loyalität.  

Kommunizieren wir inhaltsreicher, persönlicher und ehrlicher.

Die Empfehlung eines „überzeugten“ Kunden hat mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung als hunderte GRP´s (Gross Rating Points).

Tappen sie nicht in die „Bekanntheitsfalle“, investieren Sie Zeit um die Beweggründe ihrer Zielgruppe zu verstehen, formen Sie Communities, führen Sie einen Dialog und kommunizieren Sie Inhalte.   

 Führen Sie ihre Marke empathisch!

Autor

Hans Bauernfeind

Markenartikel-Experte

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