
Künstliche Intelligenz (KI) ist im unternehmerischen Alltag angekommen und wird Unternehmen entscheidend verändern. Führungskräfte sehen sich zunehmend mit der Erwartung konfrontiert, KI einsetzen zu müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig herrscht große Unsicherheit darüber, was KI konkret leisten kann, welche Risiken bestehen und wie der Einstieg sinnvoll gelingt. Das war Antrieb für mich, mich diesem Thema intensiv zu widmen und insbesondere mittelständischen Unternehmen, die Scheu vor der Einführung zu nehmen, aber auch vor unnötigen Fehlern zu bewahren.
Künstliche Intelligenz ist im Unternehmen nur dann erfolgreich umsetzbar, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht – deshalb müssen die Mitarbeiter frühzeitig abgeholt, befähigt und aktiv in die Veränderung eingebunden werden. Ängste müssen gefangen werden und in positive Energie transferiert werden.
Künstliche Intelligenz lässt sich in einem Unternehmen nicht „einfach einführen“ wie eine neue Software – sie funktioniert nur dann wirklich, wenn die Menschen mitgehen und wenn eine Strategie für Alle erkennbar ist: Mitarbeitende müssen verstehen, wofür KI eingesetzt wird, welchen Nutzen sie im Alltag bringt, welche Leitplanken gelten und wie sie sicher und souverän damit arbeiten. Genau deshalb braucht es bewusstes Abholen: offene Kommunikation, praxisnahe Trainings, Rollenklärung und die Chance, Fragen, Bedenken und Ideen früh einzubringen. Für mich ist das wie in der Musik: Ein starkes KI-System ist nur das Instrument – erst wenn das Team den gemeinsamen Takt findet, aufeinander hört und den „Groove“ im Arbeitsalltag entwickelt, entsteht eine Performance, die trägt.